Vermessung

Vermessung des Digitalisierungsgrads

Kennzahlen für die IT im Krankenhaus zu erheben, hilft dabei, den Wert der IT aus dem Bereich des „gefühlten Wissens“ in objektiv messbare Punkte zu übertragen. Die Messung des Digitalisierungsgrades ist dabei ein hilfreiches Instrument bzw. eine aussagekräftige Basis für die Entwicklung von IT-Strategien, die die Verbesserung der Versorgungsqualität als Ziel vor Augen haben. Hilfreiche Modelle setzen die einzelnen IT-Komponenten in eine logische Prozesskombination und ziehen Schlussfolgerungen, wenn einzelne Komponenten ausgelöst bzw. neu integriert werden. Für das einzelne Krankenhaus/oder einen Träger sind dies wichtige Hinweise bezüglich des Fortschritts der eigenen Digitalisierungsstrategie.

Genau hier setzt das KHZG an und definiert zwei Messpunkte innerhalb des Förderzeitraums: Im Juni 2021 und erneut im Juni 2023 werden die Häuser bzgl. ihres Digitalisierungsgrads vermessen. 

Das Reifegradmodell und die damit verbundene Evaluationsforschung verfolgt zum einen das Ziel zu eruieren, inwieweit sich der digitale Reifegrad der geförderten Krankenhäuser im Zeitraum Juni 2021 bis Juni 2023 durch die (Teil-)Umsetzung der Fördervorhaben verbessert hat, aber auch, inwieweit nicht geförderte Kliniken das Krankenhauszukunftsgesetz als Anlass genommen haben, Maßnahmen umzusetzen, um ihren digitalen Reifegrad zu verbessern. So soll sich im Sinne einer Longitudinalstudie ein flächendeckender Überblick des digitalen Reifegrades der Krankenhäuser in Deutschland ergeben. Die Ergebnisse werden zu einer aggregierten Analyse zusammengefasst und können so genutzt werden, aufzuzeigen, welche konkreten digitalen Maßnahmen einen entscheidenden Beitrag zur umfänglichen Verbesserung des digitalen Reifegrades (Binnen- sowie Außendigitalisierung) beitragen, um hieraus Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Zur Ausschreibung