Antragstellung

Antragstellung

Wie beantragt ein Krankenhaus denn nun? 
Sie kennen die Inhalte des KHZG und sind zu dem Entschluss gekommen, die Digitalisierung Ihres Krankenhauses mittels einer Förderung vorantreiben zu wollen. Dann beginnt der Antragsprozess damit, dass Sie bei ihrem jeweiligen Bundesland eine sogenannte Bedarfsanmeldung einreichen (hier geht es insbesondere um die Beschreibung Ihrer Vorhaben, die avisierte Fördersumme sowie die Zuordnung des Fördervorhabens zu einem Fördertatbestand). Die Entscheidung über die Weiterverfolgung liegt dann grundsätzlich beim Land. Dieses stellt den Antrag auf Förderung beim BAS. Hierzu wird der Antrag durch das Land vorbereitet, wobei es innerhalb des Prozesses die notwendigen Nachweise beim Krankenhausträger einholen wird. Sie finden hier in Kürze den grundsätzlichen Ablauf des Prozesses:

Krankenhaus erstellt Bedarfsanmeldung

Das Formular zur Bedarfsanmeldung ist auf der Homepage des BAS veröffentlicht und steht dann auch hier zum Download bereit.

Land entscheidet über Weiterverfolgung

Die Summe der möglichen maximalen Förderung durch das Bundesland wird durch den sog. „Königssteiner Schlüssel“ begrenzt. Das Land hat drei Monate Zeit, um über die Förderung zu entscheiden und anschließend einen Antrag beim BAS zu stellen Die Antragsformulare des BAS sind am 30. November 2020 veröffentlicht worden und stehen auf der Homepage des BAS zum Download bereit.

Land stellt Antrag beim BAS

Die Anträge werden beim BAS durch das Land eingereicht. Hierbei ist es u.a. notwendig, einen Nachweis hinsichtlich der Passgenauigkeit des beantragten Fördervorhabens mit dem KHZG, ausgestellt durch einen berechtigten IT-DL, einzureichen. Hierfür muss der IT-Dienstleister zuvor eine Berechtigung erwerben, wofür das BAS die Schulung ab dem 1. Januar 2021 kostenfrei zur Verfügung stellt.

Erst das Land, dann das BAS

Das BAS prüft die Anträge der Länder, entscheidet welche Projekte gefördert werden und zahlt entsprechend die Fördergelder an das Land aus. Dieses leitet die Gelder an die Krankenhausträger weiter.